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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Legalisierung von Marihuana

Entkriminalisiertung und Legalisierung von Marihuana
Ob wohl eine Legalisierung von weichen Drogen helfen würde
die  mexikanische Gesellschaft zu entkriminalisieren?

Entkriminalisierung der Gesellschaft


Uruguay stand kürzlich weltweit in den Schlagzeilen, da sich das Parlament des südamerikanischen Staates für die Legalisierung von leichten Drogen wie Marihuana ausgesprochen hat. Nun werden auch in Mexiko wieder Stimmen lauter, welche sich für eine Anpassung der Drogenpolitik stark machen. Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt hat sich in einer mexikanischen Tageszeitung geäussert, dass die letzten Jahre klar aufzeigen würden, dass ein Verbot kein Erfolg bringe und nur die Gewaltspirale unter den Drogenkartellen ankurble. Bei einer Legalisierung oder teilweisen Legalisierung würde der mexikanische Staat die Kontrolle über die Abgabe übernehmen und den Drogenkartellen somit ihr Multimillionengeschäft entreissen, analog der Handhabung anderer Suchtmittel wie Tabak und Alkohol, wie zum Beispiel den beliebten Tequila. Weitere wichtige Schritte zur Entkriminalisierung wäre die Investition in das Bildungswesen und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Dort wo Arbeit und Perspektiven vorhanden sind, ist ein Abgleiten in die dunklen Gestaden der Drogenmafia unwahrscheinlicher.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Reisehinweise-Sicherheitshinweise

Reisen und Tourismus in Mexiko
Die aktuellen Reisehinweise beachten und einen
unbeschwerten Urlaub in Mexiko geniessen
(Fotoquelle: Facebook von visitmexico.com)

Aktuelle Situation zum Reisen in Mexiko

Kampf gegen die organisierte Kriminalität
Mexiko macht in den letzten Monaten oft negative Schlagzeilen wegen dem dort waltenden Krieg gegen die Drogenkartelle. Seit dem Amtsantritt des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón im Jahre 2006, bekämpft der Staat die organisierte Kriminalität mit Militär und Polizei in einer gross angelegten Offensive. Zwar liest man immer wieder von spektakulären Festnahmen von wichtigen Köpfen der Drogenkartelle, jedoch tauchen ständig neue Organisationen mit neuen Bossen auf und eigentlich entschärft sich die Lage nicht unbedingt.
Diese Auseinandersetzungen erfolgen zwischen den rivalisierenden Drogenbanden sowie zwischen Sicherheitskräften und Drogenbanden. Selten werden auch unbeteiligte Personen und Touristen in Mitleidenschaft gezogen.

Reisen in Europa und Mexiko
Natürlich sollten vor einer Reise die aktuellen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes Deutschlands oder die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten konsultiert werden, jedoch sollte man sich davor auch nicht abschrecken lassen. Es gibt auch in Europa dauernd einige Unruheherde, wie kürzlich die Krawalle in London, das Drama von Norwegen oder die konstante Gefahr durch die Terroristen der ETA in Spanien und der IRA in Nordirland, um nur einige zu nennen. Sollte man diese Länder nun allgemein vermeiden? Wohl kaum, man kann sie nach wie vor bereisen. Wir glauben mit Mexiko verhält es sich genau gleich. Die durch Arbeitslosigkeit und Migration leidenden Aussenbezirke in Paris sind für Touristen genau gleich Taboo wie die Vorstädte von Mexico City, eine Rolex am Handgelenk ist in der Untergrundbahn von Prag gleich gefährdet wie in einem Bus in Guadalajara.


Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisehinweise
Momentan sollten allerdings Reisen in den Norden Mexikos vermieden werden, insbesondere in die Grenzregionen zu den USA, welche aber schon seit je her einen speziellen Status hatten. In Zentralmexiko gelten die abgelegenen Gegenden in Michoacán und Guerrero als Drogen-Anbaugebiete. Die durch Armut geprägten südlichen Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas haben ebenfalls ein höheres Sicherheitsrisiko.

Gesunder Menschenverstand für unbeschwertes Reisevergnügen
Also man kann in Mexiko nach wie vor auf eigene Faust Reisen unternehmen oder in den bekannten Badeorten seinen Strandurlaub verbringen. Gesunder Menschenverstand kombiniert mit einer gewissen Wachsamkeit verhelfen zu einem unbeschwerten Reisevergnügen.

Jahr des Tourismus
Immerhin hat auch der mexikanische Präsident Felipe Calderón, das Jahr 2011 zum "Jahr des Tourismus" gekürt, mit der diesjährigen Austragung der Panamerikanischen Spielen in Guadalajara als einen der touristischen Höhepunkte.

 
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Mittwoch, 27. Juli 2011

Mexikaner für 2000 Jahre ins Gefängnis


Mexikaner muss 2000 Jahre ins Gefängnis
2000 Jahre hinter Gitter sind eine lange Zeit


Mexikanisches Justizsystem greift durch

Das mexikanische Justizsystem gilt nicht unbedingt als Massstab für Gerechtigkeit im Strafvollzug, die Korruption ist ein leidiges, scheinbar nicht zu auszurottendes Übel. Nun scheint jedoch für einmal die Gerechtigkeit obsiegt zu haben - und wie!

Ein mexikanischer Geschäftsmann betrügte während etlichen Jahren hunderte von Leuten, versprach ihnen vergünstigte Autos und ergaunerte dabei ihre Ersparnisse. Das Gericht verurteilte den Angeklagten nun zu 1955 Jahren hinter Gitter. Der zuständige Richter rechtfertigte das aussergewöhnlich drakonische  Strafmass mit der hohen Opferzahl, obwohl Gerichte in Mexiko eine Höchststrafe von 60 Jahren vorsehen. Böse Zungen behaupten, diese momentan noch geheime strafjuristische Formel zur Berechnung der Gefängnisstrafe soll auch von weiteren Gerichtshöfen weltweit angefragt worden sein.

Wie wird die Welt wohl sein, wenn der Straftäter wieder auf freien Fuss kommt? Die Kolonisierung von Spanien durch die wiederauferstandenen Azteken ist eher unwahrscheinlich. Fliegende Autos gibt es heute schon. Taco Automaten könnten aber bis dann erfunden worden sein.

Stellt sich die Frage, wenn ein Betrüger bei einem finanziellen Delikt so drastisch bestraft wird, wie sieht es dann bei schwerwiegenderen, physischen Taten oder Mord aus?

Newsquelle: www.jornada.unam.mx

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Freitag, 17. Juni 2011

Erdöl-Wirtschaft in Mexiko


Tankstelle des Erdölkonzerns Pemex
Eine Tankstelle des staatlichen Erdölunternehmens Pemex

Pemex - Petróleos Mexicanos

Stellung des Erdöls in der mexikanische Wirtschaft

Gemäss dem World Factbook ist Mexiko der siebtgrösste Produzent von Erdöl und ist noch vor dem Tourismus die wichtigste die Einnahmequelle Mexikos.

Erdölkonzern Pemex

Die staatliche Pemex (Petróleos Mexicanos) besitzt eine monopolistische Stellung und betreibt das Tankstellennetz in ganz Mexiko. Pemex ist heutzutage eins der Unternehmen mit dem grössten Umsatz in ganz Latainamerika.

Erdöl-Diebstahl

Ausserdem wird der Öl-Diebstahl immer dreister. Mit neuster Technologie werden die Pipelines angebohrt und das Öl abgepumpt. Laut einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz des Generaldirektors von Pemex, entwendeten Schmuggelbanden und auch Banden der Drogenkartelle im ersten Quartal dieses Jahres eine Million Barrel Öl, was einem Marktwert von rund 250 Millionen Dollar entspricht!

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Donnerstag, 27. Januar 2011

Krieg gegen die Drogenkartelle


Krieg gegen die Drogenkartelle
Die mexikanische Armee im Einsatz im Krieg gegen
 die mächtigen Drogenkartelle

Drogen Kriminalität in Mexiko

Mindestens sieben Leichen wurden diese Woche in einem Dorf im Bundesstaat Tamaulipas gefunden, wie es in einer mexikanischen Tageszeitung zu lesen gab. Die Körper weisen Anzeichen von Folter und etliche Einschusslöcher vor, ein klares Indiz, welches die Narcos, die Drogengangs, als Täter identifizieren. Und dies genau am gleichen Tag, als die Behörden eine Stärkung der Militärpräsenz in diesem Landesteil von Mexiko angekündigt haben. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um Machtkämpfe zwischen den beiden rivalisierenden Kartellen „Cártel del Golfo“ und „Los Zetas“. Und gerade bei letzterer Gruppierung wird ein weiteres grosses Problem von Mexiko aufgezeigt: die Korruption. Handelt es sich bei den Zetas doch um ex-Elitesoldaten, welche sich nun dem am meisten bietenden Kartell zur Verfügung stellen.

Diese Tötungsdelikte sind leider bei weitem kein Einzelfall. In den letzten Jahren gab es bei dem sogenannten „Krieg gegen die Drogenkartelle“ über 22’700 Tote, seit der jetzige Präsident von Mexiko, Felipe Calderon, die Bekämpfung der organisierten Drogenkriminalität zu einem seiner wichtigsten Regierungsziele ernannte. Die Meinung des Volkes ist geteilt. Die einten unterstützen die Bemühungen der Regierung dieser unakzeptablen Lage endlich Herr zu werden, andererseits scheint es das Problem mit den Drogen Gangs nur verschlimmert zu haben und die Sicherheit im ganzen Land ist gefährdet.

Trotz der traurigen Bilanz glaube ich sollte man das organisierte Verbrechen mit aller Macht bekämpfen. Jedoch gleichzeitig sollte das Übel auch von einer anderen Seite angegangen werden. Oft werden die jungen Bandenmitglieder aus einer Perspektivlosigkeit heraus rekrutiert, weil ihnen sonst in den Provinzorten keine qualitative Ausbildung geboten wird und die Jobmöglichkeiten sehr limitiert sind. So kann es eine einfache Entscheidung sein, entweder mittellos oder dank der Drogenmafia zu Geld, Chicas und Ansehen gelangen.

Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Kurzfassung einer sehr komplexen Angelegenheit, wenn es keine Nachfrage gäbe, gäbe es auch kein Angebot! Mit besten Grüssen an die Konsumgesellschaft in der westlichen Welt, allen voran das Nachbarland USA und natürlich auch Europa.

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