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Dienstag, 21. Oktober 2014

Mexikanische Feiertage

Feiertag am Tag der Toten
Mexikanischer Feiertag am Tag der Toten

Mexikanische Feiertage


Die Mexikaner finden jederzeit einen Anlass zum Feiern, es gibt zahlreiche Feste und Feiertage. Eine Fiesta Mexicana wird mit viel Lebensfreude, typischem Essen und teils mit übermässigem Konsum von alkoholischen Getränken wie Bier und Tequila begangen. Patriotische Feiertage sind zum Beispiel die Fiesta Cinco de Mayao, bei welcher der Sieg der mexikanischen Armee gegen die französischen Besatzungstruppen gedenkt wird. Der Nationalfeiertag findet am 16. September statt und der Jahrestag der mexikanischen Revolution am 20. November. Bei den kirchlichen Feiertagen sind neben den bekannten katholischen Gedenktagen an Ostern und Weihnachten vor allem der 12. Dezember in Mexiko ein Grossereignis. Am Tag der Jungfrau Guadalupe pilgern Hunderttausende Gläubige zum Heiligtum auf dem Tepeyak-Hügel bei Mexiko City. Allerheiligen und Allerseelen nennt sich in Mexiko "Dia de los Muertos", der Tag der Toten, bei welchem den Verstorbenen statt trauernd vielmehr fröhlich feiernd gedenkt wird. Die schönsten Feierlichkeiten finden beim Pátzucuaro-See in Michoacán statt.
 

Hier sind die wichtigsten gesetzlichen und religiösen Feiertage:
 
1. Januar: Neujahrsfeier
6. Januar: Dreikönigstag
5. Februar: Tag der Verfassung
April: Ostern
1. Mai: Tag der Arbeit
5. Mail: Cinco de Mayo, Jahrestag der Schlacht von Puebla
16. September: Nationalfeiertag und Unabhängigkeitstag
1./2. November: Tag der Toten
20. November: Revolutionsta
12. Dezember: Tag der Jungfrau Guadalupe
25. Dezember: Weihnachten
 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Tiendas und Supermarkt

Supermarkt Comercial Mexicana
Ein Mega Supermarkt von Comercial Mexicana

Vom Tante-Emma-Laden zum Supermarkt


Lange Zeit drohten die riesigen Supermarkt-Ketten wie Wal-Mart, Comercial Mexicana und Soriana, das Geschäft den kleinen Tante-Emma Läden zu entreissen. Wie in den USA wurde auch in Mexiko der Trend der Shopping-Centers nachgeahmt. Die „Plazas“ werden immer grösser und immer umfangreicher. Meist wird mit dem Auto hingefahren und sie liegen günstig an einer Schnellstrasse gelegen.
 
Jedoch hat sich in Mexiko auch ein gegensätzliche Bewegung eingesetzt. Märkte mit frisch gelieferten Lebensmitteln und die „Tiendita“ um die Ecke erleben einen wahren Aufschwung. Wobei auch hier grosse Unternehmen versuchen einen Teil des Business-Kuchens zu ergattern. Wie Pilze spriessen die Läden meist rund um die Uhr geöffneten Läden Oxxo und 7-Elveven, dazu verkaufen immer mehr Farmacias wie Benavides und ABC auch noch Lebensmittel und Produkte des täglichen Gebrauchs.
 

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Legalisierung von Marihuana

Entkriminalisiertung und Legalisierung von Marihuana
Ob wohl eine Legalisierung von weichen Drogen helfen würde
die  mexikanische Gesellschaft zu entkriminalisieren?

Entkriminalisierung der Gesellschaft


Uruguay stand kürzlich weltweit in den Schlagzeilen, da sich das Parlament des südamerikanischen Staates für die Legalisierung von leichten Drogen wie Marihuana ausgesprochen hat. Nun werden auch in Mexiko wieder Stimmen lauter, welche sich für eine Anpassung der Drogenpolitik stark machen. Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt hat sich in einer mexikanischen Tageszeitung geäussert, dass die letzten Jahre klar aufzeigen würden, dass ein Verbot kein Erfolg bringe und nur die Gewaltspirale unter den Drogenkartellen ankurble. Bei einer Legalisierung oder teilweisen Legalisierung würde der mexikanische Staat die Kontrolle über die Abgabe übernehmen und den Drogenkartellen somit ihr Multimillionengeschäft entreissen, analog der Handhabung anderer Suchtmittel wie Tabak und Alkohol, wie zum Beispiel den beliebten Tequila. Weitere wichtige Schritte zur Entkriminalisierung wäre die Investition in das Bildungswesen und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Dort wo Arbeit und Perspektiven vorhanden sind, ist ein Abgleiten in die dunklen Gestaden der Drogenmafia unwahrscheinlicher.

Sonntag, 15. September 2013

Mexikanischer Unabhängigkeitstag

Mexikanischer Unabhängigkeitstag
Die Nationalflagge verkauft sich am mexikanischen
Unabhängigkeitstag besonders gut.

Patriotischer Feiertag

 
Der Día de Independencia (Unabhängigkeitstag) ist der bedeutendste patriotische Feiertag in Mexiko. Diese Feiertage sind auch bekannt als Fiestas Patrias. Der geschichtliche Hintergrund geht zurück auf das Jahr 1810, als am 16. September der Priester Miguel Hidalgo vor seiner Stadtgemeinde Dolores und einer Gruppe von Verschwörern zur Rebellion gegen die spanische Kolonialmacht aufrief. Dieses Ereignis markierte den Beginn des Unabhängigkeitskrieges gegen die spanische Herrschaft und wir heute als Nationalfeiertag geehrt.
  

Sonntag, 11. August 2013

Karikatur Tageszeitung Mexiko-Stadt

Cartoon in Mexiko
Cartoon zur Korruption in Mexiko

Interview mit Cartoonist Edgar

 
Seit er nicht mehr in zwei Tageszeitungen täglich Karikaturen publiziert, ist es ruhiger geworden um Edgar, den einfallsreichen Cartoonisten aus der Provinzstadt Taxco in der Nähe von Mexiko-Stadt. Auch in seinem Leben ist es ruhiger geworden. Er verbringt zwar immer noch täglich einige Stunden in seinem Atelier, einem grossen Raum in einem historischen Kolonialgebäude mitten in der Stadt, wo noch andere alternative Künstler ihre Räumlichkeiten haben, doch der ganze Druck sei weg, meint er. Trotz aller Liebe zum Job sei es doch hektisch gewesen die ganze Pressearbeit. "Damals bekam ich am Nachmittag einen Auftrag, ohne Idee, ohne Vorgaben, nur ein Thema, zu dem ich etwas liefern sollte." Er sippt genüsslich an einer übergrossen Tasse Kaffee und erläutert: "Innert weniger Stunden musste ich die Situation erfassen, mir etwas Karikierendes ausdenken und es dann möglichst präzise, humorvoll mit erkennbaren Charakteren und bunten Farben zu Paper bringen – und das meist in aufwendiger Airbrush-Technik. Das war Spitzensport und hat mich vom Termindruck her oft an meine Grenzen gebracht."
 

Freitag, 12. Juli 2013

Mexiko ist das dickste Land der Welt

Mexiko ist das dickste Land der Welt
Unter anderem die schlechte Ernährung macht Mexiko
zum Land mit den meisten übergewichtigen Menschen.

Mexiko ist Weltmeister im Übergewicht
  
Gemäss dem aktuellen Bericht über die Welternährung der UNO, ist Mexiko der unrühmliche Spitzenreiter in Sachen Fettleibigkeit und ist das Land mit den meisten Übergewichtigen. Rund 70% der mexikanischen Bevölkerung ernährt sich demnach falsch, isst zu viele vorgefertige Gerichte, Fast Food, Junk Food und auch die traditionellen mexikanischen T-Gerichte Tacos, Tortas und Tortillas sind sehr kalorienreich mit einem hohen Fettanteil. Zudem werden nirgendwo auf der Welt so viele Süssgetränke wie Coca Cola und Co. konsumiert wie in Mexiko, da muss sogar die USA kapitulieren. Kombiniert man das mit der Bewegungsarmut der Mexikaner, wird schnell klar warum es nun als das dickste Land der Welt gilt.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Guadalajara und das Fahrrad



Fahrradfahren in Mexiko
Fahrradfahren in der mexikanischen Metropole
Guadalajara, auf der Via Recreativa 

Bürgerbewegung fürs Fahrradfahren

  
Stadt für alle! Eine lebenswerte Stadt für alle Bewohner und nicht nur für gut situierte Autofahrer, fordert die Bürgerbewegung „Ciudad para todos“ in der mexikanischen Metropole Guadalajara. „Täglich verstopfen mehr Autos die Strasse und der Anteil des öffentlichen Verkehrs in Guadalajara ist in den letzten 10 Jahren von 60% auf 30% gesunken“, veranschaulicht der urbane Aktivist José Carlos Mendoza. „Es gibt einen wahren Autoboom in Mexiko, aber für den Langsamverkehr wird von der Regierung nichts unternommen.“
  
Im Hinblick auf die Panamerikanischen Spiele, welche im Oktober 2011 in Guadalajara stattgefunden haben, wurden zwar einige Verbesserungen für die öffentlichen Verkehrsmittel getroffen, unter anderem die Verlängerung der einten Metrolinie. Für eine 6-Millionenstadt ist dies jedoch deutlich zu wenig.
 

Sonntag, 6. Januar 2013

Dreikönigstag in Mexiko

Heilige Drei Könige - Dreikönigstag
Die Heiligen Drei Könige bringen in Mexikoden Kindern
die Geschenke am Dreikönigstag statt an Weihnachten.


Geschenke der Heiligen Drei Könige

   
Feliz año nuevo! Ein gutes neues Jahr!
In Mexiko steht schon wieder ein Feiertag vor der Tür: Dia de los Reyes Magos, der Dreikönigstag. Da das Jesuskind erst am 6. Januar seine Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe von den heiligen drei Königen überreicht bekam, werden in Mexiko teilweise die Geschenke erst am Dreikönigstag übergeben.
  
Für die Feierlichkeiten dieses hat sich die Stadtverwaltung von Mexiko-Stadt etwas besonderes einfallen lassen. Auf dem Zocalo-Platz im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt, wurde ein riesiger Dreikönigskuchen mit rund 200'000 Portionen zubereitet. Für den gigantischen Kuchen wurden sage und schreibe fast 5000 kg Mehl, 2800 kg Butter, 43'000 Eier und eine Tonne Konfitüre und Zucker benötigt.
   

Sonntag, 17. Juni 2012

Widerstand gegen Enrique Peña Nieto

Wahlen 2012 – Mexikanischer Fruehling
    
Kurz vor den Präsidenschaftswahlen in Mexiko am 1. Juli macht sich ein erheblicher Widerstand gegen einen möglichen Wahlsieg von Enrique Peña Nieto, dem Kandidaten der Partei Partido Revolucionario Institucional (PRI) bemerkbar. Die intellektuelle Elite des Landes und die Studenten mobilisieren sich per Facebook, Twitter und anderen online Medien und rufen zu Demonstrationen gegen Enrique Peña Nieto auf. Vor einer Woche gingen so Tausende Leute auf die Strasse in Mexiko-Stadt und weiteren Städten der Republik. Die Facebook Bewegung wie zum Beispiel yosoy132 und Revolución Conciencia scharren Tausende Sympathisanten hinter sich und verschaffen sich unter anderem mit einer Kampagne von mexikanischen Kulturschaffenden wie Carlos Fuentes, Lydia Cacho,  etc.

Gael Garcia Bernal - Schauspieler
 
"Da haben wir die PRI (Partido Revolucionario Institucional), den Dinosaurier, die Regierung welche aus irgendwelchen Gründen das Land so zurückgelassen hat wie es ist. Jetzt sind sie zurück und das erscheint mir furchterregend."
Gael Garcia Bernal, Schauspieler

Carlos Fuentes - Schriftsteller
  
"Ich möchte nicht daran denken, dass Enrique Peña Nieto das Präsidentenamt übernimmt... er ist nicht bereit Präsident zu werden."
Carlos Fuentes, Schriftsteller
  

 
Lydia Cacho - Journalistin
  
"Die Frauen löscht er ganz einfach wie eine Statistik. Er zeigt kein Interesse für die Anliegen der Frauen."
Lydia Cacho, Journalistin und Aktivistin für Menschenrechte

Elena Poniatowska - Schriftstellerin
   
"Enrique Peña Nieto hat nicht das Recht das Land mit seiner Ignoranz zu versenken."
Elena Poniatowska, Journalistin und Schriftstellerin
 
  
Paco Ignacio Taibo II - Schriftsteller
  
"Enrique Peña Nieto darf nicht Präsident werden. Wir werden den Kampf aufnehmen, mit zahlreichen Kulturschaffenden."
Paco Ignacio Taibo II, Schriftsteller
  
  
Alternative Präsidentschaftskandidaten
  

Rundum ein ziemlich interessanter Fakt, dass in Mexiko die Wähler sich gegen einen Kandidaten erheben, statt durch ähnlich Aktionen sich für einen alternativen Präsidentschaftskandidaten einzusetzen. Mit Andrés Manuel Lopez Obrador hätte es durchaus einen erfahrenen Politiker aus dem linken Lager, mit unterschiedlichen Ansätzen das Land zukünftig zu regieren. Doch die Wahlumfragen räumen AMLO, wie er durch die Initialen abgekürzt genannt wird, nur eine kleine Chance ein. Die erste Frau als Präsidentschaftskandidatin, Josefina Vázquez Mota, vom Partido Acción Nacional (PAN), kommt auch nicht so richtig vom Fleck in ihrem Wahlkampf und zählt zwischenzeitlich auf weniger Stimmen als AMLO.
  
Schaffen die sozialen Netzwerke eine Art mexikanischen Frühling zu kreieren, wie das in der arabischen Welt der Fall war? Können diese Internet-Bewegungen mit Facebook und Twitter die Meinung des mexikanischen Volkes in den letzten beiden Wochen vor den Wahlen am 1. Juli doch noch kippen?
  

Montag, 26. März 2012

Papst-Besuch in Mexiko

Papst Benedikt XVI. zu Besuch in Mexiko
Papst Benedikt XVI. mit sympatischem Sombrero zu Besuch in Mexiko
(Bildquelle: blog periodista digital)

Hunderttausende feiern den Papst
 
Die erste Reise nach Lateinamerika hat den Papst Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., nach Mexiko geführt. Vom 24. - 26. März 2012 besuchte das Oberhaupt der katholischen Kirche die in Zentralmexiko gelegene Stadt León. Nur schon auf der Fahrt vom Flughafen in Guanajuato nach León säumten bis zu 700'000 Menschen die Strassen.
 
Am Samstag stand ein Treffen mit dem mexikanischen Staatschef Felipe Calderón auf dem Programm. Unter anderem wurde auch die schwierige Lage angesichts des anhaltenden Drogenkriegs thematisiert, wobei Papst Benedikt seine Ablehnung gegen die Gewalt bekräftigte und versicherte, er bete für Stärke und Hoffnung! Die Sonntagsmesse mit Hunderttausenden friedlich feiernden Gläubigen in einem Park nahe der Stadt León war der Höhepunkt des dreitägigen Besuchs. Bereits am Montag ist das Kirchenoberhaupt von Mexiko weiter nach Kuba gereist.
  
Mexiko ist zusammen mit Brasilien das Land mit der höchsten Zahl an Katholiken. Rund 85% der 110 Millionen Mexikaner bekennen sich zum katholischen Glauben. Schon Papst Johannes Paul II. besuchte Mexiko insgesamt fünf mal und unterstrich damit die strategische Bedeutung des Landes für den Vatikan.
  

Freitag, 16. September 2011

Mexikanischer Nationalfeiertag

Miguel Hidalgo kämpfte für die mexikanische Unabhängigkeit
Der Priester Miguel Hidalgo begann den mexikansiche
Unabhängigkeitskrieg am 16. September 1810. Heutzutage ist der
16. September der Nationalfeiertag Mexikos.

Viva Mexico! Viva la independencia!

Am heutigen 16. September wird in Mexiko der Unabhängigkeitstag gefeiert. Der Nationalfeiertag besinnt sich zurück an die Ereignisse am 16. September 1810, als in der kleinen Dorfgemeinde Dolores, im Bundesstaat Guanajuato, der dortige Priester Miguel Hidalgo zum bewaffneten Aufstand gegen die spanischen Kolonialherren aufrief. Nach drei Jahrhunderten spanischer Herrschaft in Nueva España, wie Mexiko damals genannt wurde, strebten die Rebellen nach einem vereinigten, freien und unabhängigen Mexiko. Der Kampf sollte jedoch noch bis 1821 andauern, bis das spanische Königshaus die mexikanische Unabhängigkeit anerkannte.

Die Feierlichkeiten des Dia de la Independencia beginnen schon am Vortag, um Punkt 11 Uhr abends läuten im ganzen Land die Glocken und in der Hauptstadt Mexico City, auf dem Balkon des Nationalpalastes, wiederholt der mexikanische Präsident den bedeutungsschweren „Grito de Dolores“ des Padre Miguel Hidalgo: „Viva Mexico! Viva la independencia!“ „Es lebe Mexiko! Es lebe die Unabhängigkeit!“ Die Rufe werden von der Menge feierlich wiedergegeben und eine Welle patriotischer Begeisterung schwappt durch das ganze Land. Die mit der rot, weiss und grünen Nationalflagge geschmückten Städte und Ortschaften verwandeln sich in ein buntes Festareal. Mit grossem Stolz wird die Nationalhymne gesungen, die Mariachi Musiker spielen zum Tanz, ein Feuerwerk belebt den nächtlichen Himmel und mit typischen kulinarischen Köstlichkeiten und dem eint oder anderen Tequila wird der Nationalfeiertag gebührend gefeiert

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Samstag, 3. September 2011

Mexiko auf Facebook


Soziale Netzwerke wie Facebook
sind auch in Mexiko sehr beliebt

Soziale Netzwerke boomen in Mexiko

Bereits 25% der Mexikaner sind auf Facebook registriert, das heisst es gibt ca. 24 Millionen Facebook-Nutzer, womit Mexiko sich auf Platz Nummer 6 auf der Welt befindet.


Mexiko Reiseblog auf Facebook

Besser spät als nie, haben wir nun auch für den mexiko-leben-und-reisen Blog und das Reiseportal camino10.com eine Facebook-Seite eröffnet. Wir versuchen laufend aktuelle Berichte und Neuerungen zu publizieren - sei die nötige Zeit mit uns! Es können zudem wie bis anhin einzelne Beiträge mit dem F-Logo am Ende jedes Blog-Eintrages weiterempfohlen werden.

Es würde uns freuen, wenn auch du dich als unser Facebook-Fan outen würdest!

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Donnerstag, 25. August 2011

Mexiko Stadt in der Wasserkrise

Mexiko-Stadt ist nach Tokyo die zweitgrösste Stadt der Welt
(Fotoquelle: Secretaria de Turismo Ciudad de Mexico)

Wasser wird knapp in der Hauptstadt

In einer kürzlich von der Umweltstiftung WWF (World Wide Fund for Nature) veröffentlichten Studie „Big Cities. Big Water. Big Challenge“, wurde auch die Situation in Mexikos Hauptstadt erwähnt. Die Übernutzung der Grundwasserreserven in Mexico City führt zu einem konstanten Absinken um bis zu 40 cm im Jahr. Dadurch steigt auch die Gefahr einer grossflächigen Überflutung durch den See in der Stadtmitte.

Durch den Trinkwassermangel, die sinkende Wasserqualität und das anfällige Abwassersystem wird das Leben der 25 Millionen Bewohner bedroht. Die Infrastruktur der Metropole kann mit dem rapiden Bevölkerungswachstum schlicht nicht Schritt halten. Speziell in den Aussenbezirken mangelt es vielen Einwohnern an Trinkwasser und sanitären Einrichtungen.

Zudem ist sicher auch die Korruption eines der grossen Probleme der urbanen Wasserversorgung in Mexiko Stadt. Der Schwarzmarkt blüht und das wertvolle Wasser wird zu stark überhöhten Preisen an die Bewohner weiterverkauft.

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Mittwoch, 27. Juli 2011

Mexikaner für 2000 Jahre ins Gefängnis


Mexikaner muss 2000 Jahre ins Gefängnis
2000 Jahre hinter Gitter sind eine lange Zeit


Mexikanisches Justizsystem greift durch

Das mexikanische Justizsystem gilt nicht unbedingt als Massstab für Gerechtigkeit im Strafvollzug, die Korruption ist ein leidiges, scheinbar nicht zu auszurottendes Übel. Nun scheint jedoch für einmal die Gerechtigkeit obsiegt zu haben - und wie!

Ein mexikanischer Geschäftsmann betrügte während etlichen Jahren hunderte von Leuten, versprach ihnen vergünstigte Autos und ergaunerte dabei ihre Ersparnisse. Das Gericht verurteilte den Angeklagten nun zu 1955 Jahren hinter Gitter. Der zuständige Richter rechtfertigte das aussergewöhnlich drakonische  Strafmass mit der hohen Opferzahl, obwohl Gerichte in Mexiko eine Höchststrafe von 60 Jahren vorsehen. Böse Zungen behaupten, diese momentan noch geheime strafjuristische Formel zur Berechnung der Gefängnisstrafe soll auch von weiteren Gerichtshöfen weltweit angefragt worden sein.

Wie wird die Welt wohl sein, wenn der Straftäter wieder auf freien Fuss kommt? Die Kolonisierung von Spanien durch die wiederauferstandenen Azteken ist eher unwahrscheinlich. Fliegende Autos gibt es heute schon. Taco Automaten könnten aber bis dann erfunden worden sein.

Stellt sich die Frage, wenn ein Betrüger bei einem finanziellen Delikt so drastisch bestraft wird, wie sieht es dann bei schwerwiegenderen, physischen Taten oder Mord aus?

Newsquelle: www.jornada.unam.mx

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Montag, 25. April 2011

Via RecreActiva in Guadalajara


Die Via RecreActiva sagt der Bewegungsarmut
der Bewohner von Guadalajara den Kampf an

Volksfest der Bewegung

Was in Guadalajara als sportliches Experiment während limitierter Zeit gedenkt war, wurde zwischenzeitlich zu einem riesigen Erfolg: die Via Recreativa oder RecreActiva. Mittlerweile erstreckt sich die Route über 25 km, auf welcher man mit dem Fahrrad, Rollbrett, Rollschuh, zu Fuss aber Hauptsache nicht mit dem motorisierten Verkehr fortbewegen kann.

Die Via RecreActiva in Guadalajara zieht ca. 100'000 Einwohner jedes Wochenende auf die Strassen. Lokale Unternehmen stellen gratis Räder bereit, damit auch wirklich alle Interessenten teilnehmen können.

Die Mexikaner gehören zu einer der Nationen mit den meisten Uebergewichtigen der Welt, einerseits wegen dem fettreichen mexikanischen Essen, anderseits eben wegen einem akuten Mangel an Bewegung und Sport. Zwar ist dieser autofreie Sonntag nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, jedoch geht die Stadt Guadalajara sicher mit gutem Beispiel voran und versucht etwas zu bewegen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Um sich noch stärker als sportliche Stadt zu beweisen, wird Guadalajara auch Austragungsstätte der Panamerikanischen Spiele 2011 sein.



Freitag, 11. März 2011

Der Mexikaner Carlos Slim ist der reichste Mann der Welt

Der mexikanische Unternehmer Carlos
Slim ist der reichste Mann der Welt
(Bildquelle: Forbes)

Carlos Slim - Mexikanischer Milliardär
    
Gemäss der aktuellsten Reichstenliste von "Forbes" ist Carlos Slim mit einem Vermögen von ca. 74 Milliarden Dollar der reichste Mann der Welt.
 
Slims Imperium

Der mexikanische Geschäftsmann hat ein riesiges Firmenimperium aufgebaut, unter anderen mit Banken, Restaurants, Elektronikfirmen und Immobilien. Sein Goldesel jedoch ist das mexikanische Telekom-Unternehmen Telmex, welches einen Grossteil seiner Einnahmen ausmacht.
 
Carlos Slim und seine Investitionen

Carlos Slim liess in Mexiko City das Kunstmuseum Soumaya für 34 Millionen Dollar bauen liess, wo er Tausende von Kunstwerken ausstellt. Zudem unterstützt er mit seiner Firma Telmex seit neustem auch das Schweizer Formel 1 Team von Peter Sauber mit einigen Millionen. Obwohl er auch gewisse karitative Projekte finanziell unterstützt, kann man diese beiden Engagements kaum als wohltätig für die mexikanische Allgemeinheit ansehen.

Freitag, 25. Februar 2011

Mexikanische Nationalflagge


Mexikanische Nationalflagge
Mexikanische Nationalflagge


Die Flagge von Mexiko

Ein Adler der auf einem Kaktus sitzt und dazu die gleichen Farben wie Italien, dies ergibt die mexikanische Nationalflagge. Angeblich sollen die aztekischen Götter den Alder geschickt haben, um ihrem Volk den neuen Standort ihrer Hauptstadt aufzuzeigen. Daraus entstand die Multimillionenstadt Mexiko City, wo noch heute mitten auf dem riesigen Platz Zocalo, die mexikanische Nationalflagge weht. Das tägliche Hissen der Fahne ist eine Zeremonie. Und am 16. November, dem Nationalfeiertag von Mexiko, weht die Nationalflagge umso schöner und stolzer!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Krieg gegen die Drogenkartelle


Krieg gegen die Drogenkartelle
Die mexikanische Armee im Einsatz im Krieg gegen
 die mächtigen Drogenkartelle

Drogen Kriminalität in Mexiko

Mindestens sieben Leichen wurden diese Woche in einem Dorf im Bundesstaat Tamaulipas gefunden, wie es in einer mexikanischen Tageszeitung zu lesen gab. Die Körper weisen Anzeichen von Folter und etliche Einschusslöcher vor, ein klares Indiz, welches die Narcos, die Drogengangs, als Täter identifizieren. Und dies genau am gleichen Tag, als die Behörden eine Stärkung der Militärpräsenz in diesem Landesteil von Mexiko angekündigt haben. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um Machtkämpfe zwischen den beiden rivalisierenden Kartellen „Cártel del Golfo“ und „Los Zetas“. Und gerade bei letzterer Gruppierung wird ein weiteres grosses Problem von Mexiko aufgezeigt: die Korruption. Handelt es sich bei den Zetas doch um ex-Elitesoldaten, welche sich nun dem am meisten bietenden Kartell zur Verfügung stellen.

Diese Tötungsdelikte sind leider bei weitem kein Einzelfall. In den letzten Jahren gab es bei dem sogenannten „Krieg gegen die Drogenkartelle“ über 22’700 Tote, seit der jetzige Präsident von Mexiko, Felipe Calderon, die Bekämpfung der organisierten Drogenkriminalität zu einem seiner wichtigsten Regierungsziele ernannte. Die Meinung des Volkes ist geteilt. Die einten unterstützen die Bemühungen der Regierung dieser unakzeptablen Lage endlich Herr zu werden, andererseits scheint es das Problem mit den Drogen Gangs nur verschlimmert zu haben und die Sicherheit im ganzen Land ist gefährdet.

Trotz der traurigen Bilanz glaube ich sollte man das organisierte Verbrechen mit aller Macht bekämpfen. Jedoch gleichzeitig sollte das Übel auch von einer anderen Seite angegangen werden. Oft werden die jungen Bandenmitglieder aus einer Perspektivlosigkeit heraus rekrutiert, weil ihnen sonst in den Provinzorten keine qualitative Ausbildung geboten wird und die Jobmöglichkeiten sehr limitiert sind. So kann es eine einfache Entscheidung sein, entweder mittellos oder dank der Drogenmafia zu Geld, Chicas und Ansehen gelangen.

Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Kurzfassung einer sehr komplexen Angelegenheit, wenn es keine Nachfrage gäbe, gäbe es auch kein Angebot! Mit besten Grüssen an die Konsumgesellschaft in der westlichen Welt, allen voran das Nachbarland USA und natürlich auch Europa.

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