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Freitag, 5. Oktober 2012

IMAX-Film der Monarch-Schmetterlinge


IMAX-Film über die Monarch-Schmetterlinge Flight of the Butterflies
IMAX-Film Flight of the Butterflies - über die Migration
der Monarch-Schmetterlinge von Kanada und den USA
bis nach Michoacán in Mexiko.
(Fotoquelle: SK Films)

Der neue Naturfilm Flight of the Butterflies
  
Es ist eine epische Naturgeschichte, ein wissenschafltliches Abenteuer und eine spannende Detektiv-Geschichte zugleich. Der neue IMAX-Film "Flight of the Butterflies" in 3D über die Migration der Monarchfalter, weiss durch atemberaubende Aufnahmen zu begeistern. Das Film-Team der kanadischen Produktionsfirma SK Films hat die Monarch-Schmetterlinge auf ihrer Migrationsroute von Kanada über die USA bis in die Oyamel-Wälder auf dem mexikanischen Hochland im Bundesstaat Michoacán begleitet und eindrücklich dokumentiert.
   
Die Monarchfalter sind hoch entwickelte Insekten mit spezialisierten Körperteilen wie polarisierte Augen, Mehrzweck-Antennen und sensorischen Rezeptoren auf dem Kopf, an den Beinen und Füssen, mit denen sie die langen Distanzen navigieren können. Nur mit dieser von der Natur ausgeklügelten Technik ist es möglich, dass die Tiere Tausende von Kilometer auf Ihrer Migrationsroute bis nach Mexiko zurücklegen können.
   
Jeden Herbst machen sich gegen eine Milliarde Monarch-Schmetterlinge auf die epische Reise gegen Süden. Aus Kanada durch die USA nach Mexiko vereinen die Monarchfalter Länder und Kulturen. Das preisgekrönte Film-Produktions-Team verschafft uns im bequemen Kino-Sessel Einblick in eines der grössten Spektakel der Tierwelt.
  
An der exklusiven Uraufführung des Films war sogar der mexikanische Präsident Felipe Calderon und ranghohe Vertreter des mexikanischen Amtes für Tourismus in das Smithonian Museum in Washington DC geladen. Man verspricht sich durch den Film natürlich auch einen entsprechenden Tourimus-Boom für die Region Michoacán, wo die Monarch-Schmetterlinge überwintern. Der offizielle Filmstart von Flight of the Butterflies in den USA, Kanada und Mexiko ist diesen Oktober 2012, für Europa wurde noch kein Termin festgesetzt.

Dienstag, 14. August 2012

Gael Garcia Bernal Goldener Leopard

Der mexikanische Schauspieler Gael Garcia Bernal
Gael García Bernal wurde am Internationalen Filmfestival
von Locarno mit dem Goldenen Ehrenleoparden geehrt.
(Bildquelle: Facebook Gael Garcia Bernal)

Mexikanischer Schauspieler geehrt
 
Während sich die mexikanischen Athleten an den Olympischen Sommerspielen in London schwer taten Preise zu gewinnen, hat der mexikanische Schauspieler Gael Garcia Bernal beim Internationalen Filmfestival von Locarno einen Goldenen Ehrenleoparden gewonnen.
  
Die kleine Stadt Locarno liegt idyllisch am Lago Maggiore in der südlichen Schweiz. Das Filmfestival von Locarno hat sich als eines der wichtigsten Kinoereignisse etabliert. Die abendlichen Vorführungen werden auf der hübschen Piazza Grande unter freien Himmel präsentiert, auf einer der weltweit grössten Leinwände und bestimmt einer der schönsten Kinosäle überhaupt. "Es ist unglaublich für mich hier zu sein und diesen Preis des Goldenen Leoparden zu bekommen", meinte der sympathische Filmstar anlässlich der Veranstaltung.
     
Sein neustes Werk ist "No" von Pablo Larrain, in dem er einen Publizisten verkörpert, welcher nach dem Sturz des chilenischen Diktators Augusto Pinochet aus dem mexikanischen Exil heimkehrt. Der Film wurde ebenfalls am Filmfestival in Locarno präsentiert.
  

Montag, 2. Juli 2012

Enrique Peña Nieto neuer Präsident

Enrique Peña Nieto
Enrique Peña Nieto ist der neu gewählte Präsident von Mexiko

Mexikos politischer Richtungswechsel
 
Enrique Peña Nieto hat erwartungsgemäss die Präsidentenwahl in Mexiko gewonnen, mit rund 38% der Stimmen. Er wird somit am 1. Dezember 2012 die Nachfolge von Präsident Felipe Calderón übernehmen und beendet die zwölfjährige Regierungszeit des Partido Acción Nacional (PAN). Nun ist die Partido Revolucionario Institucional wieder an der Macht, diejenige Partei welche sieben Jahrzehnte als „demokratische Diktatur“ der Inbegriff für Korruption, Vetternwirtschaft, eingeschränkter Meinungsfreiheit, Unterdrückung und Wahlbetrug war. Die Mexikaner entschieden sich an diesem Wahltag, dem 1. Juli 2012, für Peña Nieto und für den Weg zurück in die Vergangenheit.
 
Der 45-jährige Anwalt Peña Nieto möchte der Partei zu einem neuen, frischen und jugendlichen Image verhelfen, er verspricht eine bessere Zukunft für Mexiko, mit einer modernen und effizienten Regierung.
   
Der härtester Widersacher von Peña Nieto, der linksgerichtete Präsidentschaftskandidat Andrés Manuel Lopez Obrador (Partido de la Revolucion Democrática, PRD) erreicht rund 32% der Stimmen.
  
Für die Niederlage der PAN und deren Kandidatin Josefina Vázquez Mota (25% Wählerstimmen), wird der anhaltende Drogenkrieg in Mexiko verantwortlich gemacht. Seit der Amtsübernahme von Felipe Calderón im Jahre 2006 hat der Konflikt und die Eskalation der Gewalt zu mehr als 50'000 Todesopfer geführt. Die mexikanischen Wähler trauten der konservativen Partei schlicht nicht mehr zu, die Drogengewalt und die soziale Ungleichheit in den Griff zu bekommen.
 

Sonntag, 17. Juni 2012

Widerstand gegen Enrique Peña Nieto

Wahlen 2012 – Mexikanischer Fruehling
    
Kurz vor den Präsidenschaftswahlen in Mexiko am 1. Juli macht sich ein erheblicher Widerstand gegen einen möglichen Wahlsieg von Enrique Peña Nieto, dem Kandidaten der Partei Partido Revolucionario Institucional (PRI) bemerkbar. Die intellektuelle Elite des Landes und die Studenten mobilisieren sich per Facebook, Twitter und anderen online Medien und rufen zu Demonstrationen gegen Enrique Peña Nieto auf. Vor einer Woche gingen so Tausende Leute auf die Strasse in Mexiko-Stadt und weiteren Städten der Republik. Die Facebook Bewegung wie zum Beispiel yosoy132 und Revolución Conciencia scharren Tausende Sympathisanten hinter sich und verschaffen sich unter anderem mit einer Kampagne von mexikanischen Kulturschaffenden wie Carlos Fuentes, Lydia Cacho,  etc.

Gael Garcia Bernal - Schauspieler
 
"Da haben wir die PRI (Partido Revolucionario Institucional), den Dinosaurier, die Regierung welche aus irgendwelchen Gründen das Land so zurückgelassen hat wie es ist. Jetzt sind sie zurück und das erscheint mir furchterregend."
Gael Garcia Bernal, Schauspieler

Carlos Fuentes - Schriftsteller
  
"Ich möchte nicht daran denken, dass Enrique Peña Nieto das Präsidentenamt übernimmt... er ist nicht bereit Präsident zu werden."
Carlos Fuentes, Schriftsteller
  

 
Lydia Cacho - Journalistin
  
"Die Frauen löscht er ganz einfach wie eine Statistik. Er zeigt kein Interesse für die Anliegen der Frauen."
Lydia Cacho, Journalistin und Aktivistin für Menschenrechte

Elena Poniatowska - Schriftstellerin
   
"Enrique Peña Nieto hat nicht das Recht das Land mit seiner Ignoranz zu versenken."
Elena Poniatowska, Journalistin und Schriftstellerin
 
  
Paco Ignacio Taibo II - Schriftsteller
  
"Enrique Peña Nieto darf nicht Präsident werden. Wir werden den Kampf aufnehmen, mit zahlreichen Kulturschaffenden."
Paco Ignacio Taibo II, Schriftsteller
  
  
Alternative Präsidentschaftskandidaten
  

Rundum ein ziemlich interessanter Fakt, dass in Mexiko die Wähler sich gegen einen Kandidaten erheben, statt durch ähnlich Aktionen sich für einen alternativen Präsidentschaftskandidaten einzusetzen. Mit Andrés Manuel Lopez Obrador hätte es durchaus einen erfahrenen Politiker aus dem linken Lager, mit unterschiedlichen Ansätzen das Land zukünftig zu regieren. Doch die Wahlumfragen räumen AMLO, wie er durch die Initialen abgekürzt genannt wird, nur eine kleine Chance ein. Die erste Frau als Präsidentschaftskandidatin, Josefina Vázquez Mota, vom Partido Acción Nacional (PAN), kommt auch nicht so richtig vom Fleck in ihrem Wahlkampf und zählt zwischenzeitlich auf weniger Stimmen als AMLO.
  
Schaffen die sozialen Netzwerke eine Art mexikanischen Frühling zu kreieren, wie das in der arabischen Welt der Fall war? Können diese Internet-Bewegungen mit Facebook und Twitter die Meinung des mexikanischen Volkes in den letzten beiden Wochen vor den Wahlen am 1. Juli doch noch kippen?
  

Montag, 21. Mai 2012

Schriftsteller Carlos Fuentes verstorben

Mexikanischer Schriftsteller Carlos Fuentes
Der herausragende mexikanische Schriftsteller
Carlos Fuentes verstarb am 15. Mai 2012.
(Bildquelle: milenio.com)

Lebenswerk für die mexikanischen Literatur
 
Am 15. Mai ist Carlos Fuentesmit 83 Jahren in der Hauptstadt Mexiko-Stadt verstorben. Er beschäftigte sich in seinen Werken mit dem Alltag und der Geschichte von Mexiko.
 
Carlos Fuentes ist in Lateinamerika geliebt und geehrt, zusammen mit dem Kolumbianer Gabriel Garcia Márquez und dem Peruaner Mario Vargas Llosa. Sein Lebenswerk wurde 1987 anerkannt und Carlos Fuentes bekam den Premio Miguel de Cervantes zugesprochen, den wichtigsten Literaturpreis auf Spanisch.
 

Donnerstag, 12. April 2012

Erdbeben erschuettern Mexiko

Erdbeben-Alarm in Mexiko
Die Bewohner von Mexiko-Stadt begeben sich ins Freie
als Sicherheitsvorkehrung wegen der Erdbeben
(Bildquelle: El Universal)

Schwere Erdbeben im Westen von Mexiko
 
Innert kürzester Zeit hat es im Westen von Mexiko zwei kräftige Erdbeben gegeben. Am späten Nachmittag des 11. April (Ortszeit) lag das Epizentrum bei der Stadt Lazaro Cardenas an der Pazifikküste im Bundesstaat Michoacán. Die Erdstösse mit einer Stärke von 6.5 auf der Richterskala, waren über weite Teile von Zentralmexiko bis in die 400 km entfernte Hauptstadt Mexico City zu spüren.
   
In der Nacht zum 12. April (Ortszeit) ereigneten sich zwei weitere Erdstösse im Nordwesten von Mexiko, an der Ostküste der Halbinsel Baja California, diesmal mit einem Messwert von 6.9 auf der Richterskala, was als „grosse“ Erdbebenstärke definiert wird.
   
Die Erdbeben haben laut Augenzeugen zwar etliche Menschen in Angst und Schrecken versetzt, jedoch liegen noch keine Berichte über Opfer oder grössere Schäden vor. Mexiko verzeichnete regelmässig kräftige Erdstösse, unter anderem im März dieses Jahres wurden auch Tote beklagt. Ein weiteres wiederkehrendes Naturphänomen sind Vulkanausbrüche, speziell der bei Mexiko-Stadt gelegene Vulkan Popocatépetl beweist regelmässig, dass er noch aktiv ist.
 

Montag, 26. März 2012

Papst-Besuch in Mexiko

Papst Benedikt XVI. zu Besuch in Mexiko
Papst Benedikt XVI. mit sympatischem Sombrero zu Besuch in Mexiko
(Bildquelle: blog periodista digital)

Hunderttausende feiern den Papst
 
Die erste Reise nach Lateinamerika hat den Papst Joseph Ratzinger, Benedikt XVI., nach Mexiko geführt. Vom 24. - 26. März 2012 besuchte das Oberhaupt der katholischen Kirche die in Zentralmexiko gelegene Stadt León. Nur schon auf der Fahrt vom Flughafen in Guanajuato nach León säumten bis zu 700'000 Menschen die Strassen.
 
Am Samstag stand ein Treffen mit dem mexikanischen Staatschef Felipe Calderón auf dem Programm. Unter anderem wurde auch die schwierige Lage angesichts des anhaltenden Drogenkriegs thematisiert, wobei Papst Benedikt seine Ablehnung gegen die Gewalt bekräftigte und versicherte, er bete für Stärke und Hoffnung! Die Sonntagsmesse mit Hunderttausenden friedlich feiernden Gläubigen in einem Park nahe der Stadt León war der Höhepunkt des dreitägigen Besuchs. Bereits am Montag ist das Kirchenoberhaupt von Mexiko weiter nach Kuba gereist.
  
Mexiko ist zusammen mit Brasilien das Land mit der höchsten Zahl an Katholiken. Rund 85% der 110 Millionen Mexikaner bekennen sich zum katholischen Glauben. Schon Papst Johannes Paul II. besuchte Mexiko insgesamt fünf mal und unterstrich damit die strategische Bedeutung des Landes für den Vatikan.
  

Donnerstag, 8. März 2012

VW-Käfer Taxis von Mexiko Stadt


VW-Käfer Taxis in Mexiko Stadt
Die grünen VW-Käfer Taxis sind bald nicht mehr unterwegs
auf den Strassen in der mexikanischen Hauptstadt

Verbannung des VW-Käfers aus der Hauptstadt

Sie sind ein Symbol von Mexico City, die grünen VW-Käfer Taxis. Noch vor einigen Jahren haben bis zu 50'000 so genannte "Vochos" die Strassen der Hauptstadt geprägt, doch nun werden alle VW-Käfer aus der Hauptstadt verbannt. 
 
Seit über 10 Jahren chauffiert Ernesto in seinem liebevoll "Dragon Verde" (grüner Drachen) getauften VW-Käfer die Kundschaft durch die pulsierende Metropole. Ihm sei auch schon eine Verschrottungsprämie angeboten worden, um sich ein moderneres Fahrzeug zu beschaffen. "Der Kauf ist das einte, der Unterhalt etwas ganz anderes," meint er darauf enerviert und fügt an: "Beim Vocho kann ich vieles selbst erledigen und die Ersatzteile sind einfach zu beschaffen."
 
Lange Zeit wurde der VW-Käfer "Vocho" in der Produktionsstätte von Puebla, unweit der mexikanischen Hauptstadt, hergestellt und war so etwas wie das Auto der Nation. Im Jahre 2003 wurde die Produktion schlussendlich eingestellt
 
Die Stadtregierung von Mexiko City schreibt aus Sicherheitsgründen ab dem nächsten Jahre viertürige Taxis vor, was der Verbannung der legendären, grünen VW-Taxis gleichkommt und somit steht das Ende einer Ära bevor.