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Sonntag, 4. Oktober 2015

Mexikanische Nationalflagge


Mexikanische Flagge mit dem Adler und der Schlange auf dem Kaktus.


Die mexikanische Nationalflagge


Die Nationalflagge Mexiko ist in den gleichen Farben wie die italienische Flagge gehalten. In der Mitte wird ein auf einem Kaktus sitzender Adler dargestellt. In der aztekischen Mythologie war dies ein Zeichen der Götter, das Volk sollte ihre Hauptstadt Tenochtitlán dort aufbauen, wo ein Adler eine Schlange verspeist. Zu Ehren dieses historischen Ereignisses, wird dies symbolisch auf der mexikanischen Flagge dargestellt.

Aus der aztekischen Stadt Tenochtitlán entstand nach der spanischen Eroberung die Multimillionenstadt Mexiko City, wo noch heute mitten auf dem riesigen Platz Zocalo, die mexikanische Nationalflagge weht. Das tägliche Hissen der Fahne ist eine Zeremonie. Und am 16. November, dem Nationalfeiertag von Mexiko, weht die Nationalflagge umso schöner und stolzer!
  

Mittwoch, 16. Juli 2014

Ursprung und Geschichte von Tequila

Zentrum der Ortschaft Tequila
Das Städtchen Tequila, Ursprung und Zentrum der Tequila-Produktion in Mexiko

Reise von Mexiko City nach Tequila


Februar 2014. Morgens früh in Guadalajara, Mexiko. Die Luft ist frisch und kühl. Die Sonne scheint. Der Himmel klar. Gestern Nacht habe ich einen Billigflieger aus der hektischen Metropole Mexico City genommen. Guadalajara liegt etwa 600 km entfernt im Mexikanischen Bundesstaat Jalisco. Die Strassen erwachen langsam zum Leben. Ich nehme den Bus zur 60 km entfernten Tequila Stadt. In der Ferne markiert der 220’000 alte Vulkan Tequila das Ziel der Reise. Die staubige Bundesstrasse säumen die ersten Agavenfelder und kleinen Ortschaften.
 
Tequila Pueblo Mágico ist eine charmante Mexikanische Kleinstadt mit 29’000 Einwohnern. Entlang der Hauptstrasse Sixto Gorjón, auf dem Weg zum Plaza Principal an der Kirche Santiago Apostol, nimmt mich die friedliche Schönheit und sympathische Atmosphäre ein. Kleine Hotels, Eisdielen, Restaurants, Läden und natürlich - ganz viele Tequila Geschäfte und Probierstände. Die Ruta del Tequila führt Besucher durch die Stadt zu Museen, Destillerien und Sehenswürdigkeiten.

Montag, 30. Dezember 2013

Uxmal Maya Ruinen und Ruta Puuc


Maya-Ruinen Uxmal
Maya-Ruinen von Uxmal liegen auf der Ruta Puuc, wie auch die Stätte
von Kabah, das Kakao-Museum und die Höhlen von Loltún.


Maya-Ruinen auf der Ruta Puuc


In Uxmal tauchten wir ein in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche. Hier erlebten wir den Puuc-Stil in einer der interessantesten Ruinenanlagen in Mexiko. Der Name Uxmal steht für "die dreimal Erbaute". Ungefähr 600-950 nach Christus entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauwerkte bis heute nicht vollständig geklärt werden. Auch hier hat sich die Stätte über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckt die Reisenden mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Am Abend haben wir noch die eindrückliche Ton- und Lichtschau erlebt. Als Unterkunft haben wir das Uxmal Resort gewählt. Das Hotelzimmer wusste wohl zu gefallen und auch das mexikanische Essen war soweit sehr fein zubereitet, doch würden wir das nächste Mal lieber ein Hotel gleich bei den Ruinen von Uxmal buchen, wie z.B. die Hacienda Uxmal oder The Lodge at Uxmal.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Maya-Ruinen Tulum

Maya-Ruinen von Tulum
Die Maya-Ruinen von Tulum liegt direkt an der Karibischen
Küste auf der Halbinsel Yucatán im südlichen Mexiko.


Maya-Tempel an der Karibik


Die Maya-Ruinen von Tulum liegen spektakulär über der mexikanischen Karibik und haben sich als eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Yucatán etabliert. Die archäologische Stätte liegt rund 130 Kilometer südlich von Cancun und 50 Kilometer von Playa del Carmen an der Küste der Riviera Maya. Tulum ist von 8-17 Uhr geöffnet, wobei um 16:30 Uhr die Besucher bereits zum Verlassen der Anlage aufgefordert werden. Die Besichtigungszeit beträgt je nachdem ob man an dem traumhaften Strand noch badet 1-2 Stunden.

Donnerstag, 22. November 2012

21. Dezember 2012 Apokalypse Maya

Maya-Kalender und die Apokalypse
Der Maya-Kalender sagt keine Apokalypse oder Weltuntergang
vorher, sondern den Beginn einer neuen Ära.

 Weltuntergang oder Beginn einer neuen Ära?
   
Am 21. Dezember 2012 endet der Zyklus des 13. bak'tun des Maya-Kalenders und es geistern Gerüchte und Verschwörungstheorien umher, es nahe das Ende der Welt, es stehe der Weltuntergang bevor! Einerseits wird über Nostradamus, die Johannes-Offenbarung oder den Maya-Kalender gespottet, andererseits gibt es viele Personen die fest daran glauben. Als neutraler Beobachter fragt man sich angesichts der täglich wachsenden Krisen auf der ganzen Welt, ob nicht vielleicht doch etwas dran sein könnte an der Apokalypse? Warum dann all das Gerede vom Jüngsten Tag? Wer waren die Mayas?
    
Die Maya-Zivilisation erlebte ihre Blütezeit zwischen 300 und 900 nach Christus. Das Volk lebte in der Gegend vom südlichen Mexiko auf der Halbinsel Yucatan und im Bundesstaat Chiapas, sowie im nördlichen Guatemala und in Belize. Die Mayas sind bekannt für ihre Errungenschaften in der Astronomie, Mathematik und Architektur.
  
Keine Panik, die Welt geht am 21.12.2012 nicht unter, zumindest nicht gemäss der Vorhersagung der Mayas in Mexiko. In der Zeitzählung der Mayas dauert ein bak'tun 400 Jahre. Das Ende eines grossen Zyklus wird möglicherweise lediglich Veränderung und Erneuerung mit sich bringen, was sich die westliche Welt jedes Jahr an Silvester und Neujahr auch erhofft und vornimmt. Es beginnt eine neue Phase des Kalenders, es steht aber nirgends etwas von einem Ende der Welt, sondern eher vom Beginn einer neuen Ära. Vielmehr als sich vor dem Ende der Menschheit gefürchtet, hätten die Maya wohl eher eine riesige Fiesta veranstaltet.
   
Der Westen versucht zum wiederholten Mal, in die Inschriften der Maya Weltuntergangsszenarien hineinzuinterpretieren. Bei einer kürzlich von einer mexikanischen Tageszeitung durchgeführten Umfrage im Stammland der Mayas auf der Yucatan Halbinsel, wusste die grosse Mehrheit nicht einmal etwas vom Ende des Zyklus im Maya-Kalender, vielmehr sorgen sie sich um tägliche Dinge wie Familie, Gesundheit und ihre Arbeit.
    

Mittwoch, 9. Mai 2012

Ruinenstadt von Teotihuacan

Ruinenstadt Teotihuacán
Ruinenstadt von Teotihuacán mit der Sonnenpyramide

Ort wo der Mensch zu Gott wird

 
Teotihuacán ist eine der eindrücklichsten archeologischen Stätte in Mexiko. Das Zentrum wurde dominiert von wundervollen Palästen, Tempel und den beiden der Sonne und dem Mond gewidmeten Pyramiden. Etwa 200 vor Christus wurde die Stadt gegründet und zählte während seiner Blütezeit bis zu 200'000 Menschen. Als die Azteken in das zentrale Hochtal von Mexiko vordrangen, war das Kultzentrum von Teotihuacán bereits verlassen worden.
 
Die herausragendsten Gebäude sind die gewaltige, etwa 65 Meter hohe Sonnenpyramide und die etwas kleinere Mondpyramide am Ende der Calzada de los Muertos, der Strasse der Toten. Zahlreiche Tempel, Wohnstrukturen der herrschenden Elite und der Palast Quetzalpapalotl säumen die langgezogene Hauptachse.
  
Teotihuacán, der Ort wo der Mensch zu Gott wird, ist zweifellos eine der Hauptattraktionen in Mexiko und unbedingt ein Besuch wert. Von Mexico City erreicht man die Ruinenstadt in etwa 1 Stunde Fahrzeit problemlos mit den öffentlichen Bussen oder man schliesst sich einer organisierten Tour an.

Freitag, 16. September 2011

Mexikanischer Nationalfeiertag

Miguel Hidalgo kämpfte für die mexikanische Unabhängigkeit
Der Priester Miguel Hidalgo begann den mexikansiche
Unabhängigkeitskrieg am 16. September 1810. Heutzutage ist der
16. September der Nationalfeiertag Mexikos.

Viva Mexico! Viva la independencia!

Am heutigen 16. September wird in Mexiko der Unabhängigkeitstag gefeiert. Der Nationalfeiertag besinnt sich zurück an die Ereignisse am 16. September 1810, als in der kleinen Dorfgemeinde Dolores, im Bundesstaat Guanajuato, der dortige Priester Miguel Hidalgo zum bewaffneten Aufstand gegen die spanischen Kolonialherren aufrief. Nach drei Jahrhunderten spanischer Herrschaft in Nueva España, wie Mexiko damals genannt wurde, strebten die Rebellen nach einem vereinigten, freien und unabhängigen Mexiko. Der Kampf sollte jedoch noch bis 1821 andauern, bis das spanische Königshaus die mexikanische Unabhängigkeit anerkannte.

Die Feierlichkeiten des Dia de la Independencia beginnen schon am Vortag, um Punkt 11 Uhr abends läuten im ganzen Land die Glocken und in der Hauptstadt Mexico City, auf dem Balkon des Nationalpalastes, wiederholt der mexikanische Präsident den bedeutungsschweren „Grito de Dolores“ des Padre Miguel Hidalgo: „Viva Mexico! Viva la independencia!“ „Es lebe Mexiko! Es lebe die Unabhängigkeit!“ Die Rufe werden von der Menge feierlich wiedergegeben und eine Welle patriotischer Begeisterung schwappt durch das ganze Land. Die mit der rot, weiss und grünen Nationalflagge geschmückten Städte und Ortschaften verwandeln sich in ein buntes Festareal. Mit grossem Stolz wird die Nationalhymne gesungen, die Mariachi Musiker spielen zum Tanz, ein Feuerwerk belebt den nächtlichen Himmel und mit typischen kulinarischen Köstlichkeiten und dem eint oder anderen Tequila wird der Nationalfeiertag gebührend gefeiert

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Freitag, 8. Juli 2011

Die Geschichte der Schokolade


Mexikanische Schokolade
Ibarra ist ein traditioneller Schokoladen-
Produzent aus Guadalajara in Jalisco

Das Getränk der mexikanischen Götter

Von Xocolatl zu Schokolade

Wussten Sie, dass die Schokolade ursprünglich aus Mexiko stammt? Schon 1500 v. Chr. hat ein Volk aus dem Tiefland an der mexikanischen Golfküste den so genannten "kakawa" oder eben cacao angebaut. Die zerstossenen Bohnen wurden mit Wasser als bitteres Getränk ohne Süssstoffe zubereitet. Das Spezialgetränk durfte nur von Adeligen genossen werden. Die Maya führten die Tradition fort und die Azteken gaben dem Getränk schlussendlich den Namen "Xocolatl", also "bitteres Wasser". Die Spanier meinten den Begriff "chocolate" herauszuhören und zu Deutsch ergab sich das Wort Schokolade.

Kakaobohnen als Zahlungsmittel

Die Azteken benutzten die Kakaobohnen aber nicht nur als Getränk, sondern auch als Zahlungsmittel und ganze Regionen wurden wegen den Anbaugebieten erobert und eingenommen. Ausserdem hatten die Kakaobohnen damals im gesamten mesoamerikanischen Raum einen hohen Stellenwert in religiösen Ritualen.

Der Durchbruch der Schokolade
Die spanischen Konquistadores von Mexiko fanden zuerst keinen Gefallen am einheimischen, bitteren Kakaogetränk. Erst nach der Süssung mit Honig und Zucker gelang der Schokolade der Durchbruch beim Spanischen Adel und später in ganz Europa.


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Mittwoch, 23. März 2011

Schlangen Phänomen Chichén Itzá

Frühlingsbeginn als Energiequelle in Mexiko


Schlangen Phänomen von Chichén Itzá
Die Schlange auf der Pyramide El Castillo von Chichén Itzá
(Bildquelle Flickr: Daniel Prats)


Das Phänomen der leuchtenden Schlange bei der Tempelanlage von Chichén Itzá begeistert dank der hohen der Baumeisterkunst der Maya wie jedes Jahr zahlreiche Besucher.









Der 21. März läutet dieses Jahr den astronomischen Frühlingsbeginn ein. Bei der so genannten Tag-und-Nacht-Gleiche sind weltweit Tag und Nacht gleich lang und die Sonne geht genau im Osten auf und im Westen unter.

Diese Konstellation des Sonnenstandes beschert der Maya Ruinenstätte von Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatán, unweit des Strandparadieses von Cancún, eine besondere Erscheinung. Durch die Sonneneinstrahlung und die spezielle Schattenbildung, wird auf den Treppenstufen der Pyramide von El Castillo wie ein helles Band projiziert, welches sich zuunterst mit einem steinernen Schlangenkopf vereint. Dies ergibt den Eindruck, eine Schlange würde die Stufen der Pyramide herunter gleiten. Siehe auch diesen Blog-Beitrag über den Equinox.

Noch heute glauben viele an diese mythische Energiequelle der Maya und Zehntausende von Besuchern reisen nach Chichén Itzá um das Frühjahr zu begrüssen. Auch in anderen Gebieten von Mexiko gibt es zur Tag-und-Nacht-Gleiche einen regen Andrang bei den historischen Tempelstätten von Teotihuacán bei Mexiko-Stadt, Monte Albán in Oaxaca und El Tajín in Veracruz.

Sehr beliebt ist dabei auch der Besuch im Bundesstaat Oaxaca, eine Reise die sich allemal lohnt. Die Attraktionen umfassen nicht nur die Tag-und-Nacht-Gleiche und die entsprechend traditionellen Feierlichkeiten für Mexikaner wie auch für ausländische Gäste. Zu den weiteren Highlights gehören die archäologischen Stätten von Monte Albán und Mitla, der weltberühmte Arbol de Tule, das Convent von Cuilapan de Guerrero und natürlich auch die fantastischen Strände an der Karibikküste. Insbesondere attraktiv ist Puerto Escondido, der versteckte Hafen. Die hübschen Strände sind top, auch ausserhalb des Badeferienortes.

Wenn wir schon von Strandurlaub sprechen, gilt es natürlich auch Yucatán zu erwähnen. Nach einem Besuch der archäologischen Anlage von Chichén Itzá anerbiete sich ein Abstecher an die Riviera Maya, mit seinen Traumstränden

Aber auch umgekehrt: Falls du einen Aufenthalt im südlichen Mexiko planst, versuche Yucatán rund um den 21. März zu besuchen und erlebe das unglaubliche Phänomen der Schlange live in Chichén Itzá.

Weitere Information zur Ausgrabungsstätte findest du auf der offiziellen Seite des INAH (Instituto Nacional de Atropologia e Historia): www.chichenitza.inah.gob.mx


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Freitag, 25. Februar 2011

Mexikanische Nationalflagge


Mexikanische Nationalflagge
Mexikanische Nationalflagge


Die Flagge von Mexiko

Ein Adler der auf einem Kaktus sitzt und dazu die gleichen Farben wie Italien, dies ergibt die mexikanische Nationalflagge. Angeblich sollen die aztekischen Götter den Alder geschickt haben, um ihrem Volk den neuen Standort ihrer Hauptstadt aufzuzeigen. Daraus entstand die Multimillionenstadt Mexiko City, wo noch heute mitten auf dem riesigen Platz Zocalo, die mexikanische Nationalflagge weht. Das tägliche Hissen der Fahne ist eine Zeremonie. Und am 16. November, dem Nationalfeiertag von Mexiko, weht die Nationalflagge umso schöner und stolzer!