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Freitag, 22. November 2013

Sportliche Entwicklungshilfe in Mexiko

Entwicklungshilfe Fussball in Mexiko
Das Sozialprojekt von Leopoldine Ganser, Deportivo Don Bosco
in Mexiko-Stadt, Fussball spielen für Kinder und Jugendliche

Sozialprojekt Fussball für Kinder

Die Menschen in Mexiko-Stadt haben Leopoldine Ganser schon seit langem ins Herz geschlossen und sogar ein ganze lokale Fussballliga nach ihr benannt. Für ihr Engagement wurde sie im Frühjahr 2013 mit dem Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.


Fussball-Kalender Anstoss
Fussball-Kalender ANSTOSS zur Unterstützung von sozialen Projekten

Eine Finanzierungsquelle des Sozialprojektes ist der Fussball-Kalender ANSTOSS. Der Reinerlöss des Verkaufs kommt verschiedenen Projekten zu Gute, wie der Organisation "Care" in Tansania, dem Projekt "Fairplay" in Ghana und eben der Fussball-Entwicklungshilfe in Mexiko-Stadt. Mit 12 fantastischen fotografischen Eindrücken aus der Welt des Fussballs, mit spielenden Kindern in Afrika, einem Frauenteam aus Südamerika, Strandfussball in Mexiko, einer Spielszene auf einem Gletscher und mit populären Fussball-Stars wie Messi und Neymar, sowie interessanten Reportagen zum Thema Fussball, ist der Kalender die ideale Geschenksidee für die anbrechende Weihnachtszeit. 

oder telefonisch: 06991-820 29 98 (Hans Bogenreiter)

Donnerstag, 27. Juni 2013

Guadalajara und das Fahrrad



Fahrradfahren in Mexiko
Fahrradfahren in der mexikanischen Metropole
Guadalajara, auf der Via Recreativa 

Bürgerbewegung fürs Fahrradfahren

  
Stadt für alle! Eine lebenswerte Stadt für alle Bewohner und nicht nur für gut situierte Autofahrer, fordert die Bürgerbewegung „Ciudad para todos“ in der mexikanischen Metropole Guadalajara. „Täglich verstopfen mehr Autos die Strasse und der Anteil des öffentlichen Verkehrs in Guadalajara ist in den letzten 10 Jahren von 60% auf 30% gesunken“, veranschaulicht der urbane Aktivist José Carlos Mendoza. „Es gibt einen wahren Autoboom in Mexiko, aber für den Langsamverkehr wird von der Regierung nichts unternommen.“
  
Im Hinblick auf die Panamerikanischen Spiele, welche im Oktober 2011 in Guadalajara stattgefunden haben, wurden zwar einige Verbesserungen für die öffentlichen Verkehrsmittel getroffen, unter anderem die Verlängerung der einten Metrolinie. Für eine 6-Millionenstadt ist dies jedoch deutlich zu wenig.
 

Mittwoch, 3. April 2013

Mexikanisches Essen Tacos

Tacos sind das beliebteste mexikanische Essen
Tacos sind das (inoffizielle) Nationalgericht und
eines der beliebtesten Gerichte in Mexiko.
 

Tacos – Nationalgericht in Mexiko

  
Tacos sind wahrscheinlich das beliebteste mexikanische Essen. Ein Taco ist eine gerollte Mais-Tortilla mit verschiedenen Fleischfüllungen, meist ergänzt mit einer scharfen Chili-Sauce. Je schärfer desto besser, zumindest für die meisten Mexikaner. Das Rezept der Sauce ist ein gut gehütetes Geheimnis, welches von Generation zu Generation weitergegeben wird. Das Tüpfelchen auf dem i sind frisch zubereitete Tortillas, was man leider immer seltener sieht.
   
Am besten schmeckt das inoffizielle mexikanische Nationalgericht ganz klar an einem Strassenstand, gegessen wird mit den Händen. Hier treffen sich der schick gekleidete Geschäftsmann, der einfache Bauarbeiter und die belesene Lehrerin zum gemeinsamen Essen, teilen sich ein von Coca Cola gesponsertes Tischchen und essen auf Plastiktellern ihre Lieblingsspeise. Tacos verbinden die Gesellschaftsstrukturen und schenken den Mexikanern eine authentische Esskultur.
 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Interview: Arbeiten in Cancun

Strandhotel in Cancún
Strandhotel an der karibischen Küste von Cancún in Mexiko.


Interview mit einem Hotel-Manager in Cancún


Bereits mit 16 Jahren hatte Marco K.* den Wunsch, einmal als Hotelier an einem traumhaften Strand zu arbeiten. Im März 2009 hat er sich den Traum erfüllt: Als Hotel Manager nahm er in einem Hotel der gehobenen Klasse in der Zona Hotelera von Cancún eine der wichtigsten Positionen ein. "Ich habe ehrlich gesagt eher mit einer Reisedestination auf Mauritius oder in Thailand spekuliert", meint der grossgewachsene Deutsche lächelnd. Doch wie das Leben so spielt, habe sich diese Jobmöglichkeit hier in Mexiko ergeben und er habe keine Sekunde gezögert und zugeschlagen. "Wer möchte nicht in so einer paradiesischen wie auch geschichtsträchtigen Region wie Cancún und Mexiko arbeiten?" fragt er rhetorisch.

Donnerstag, 22. November 2012

21. Dezember 2012 Apokalypse Maya

Maya-Kalender und die Apokalypse
Der Maya-Kalender sagt keine Apokalypse oder Weltuntergang
vorher, sondern den Beginn einer neuen Ära.

 Weltuntergang oder Beginn einer neuen Ära?
   
Am 21. Dezember 2012 endet der Zyklus des 13. bak'tun des Maya-Kalenders und es geistern Gerüchte und Verschwörungstheorien umher, es nahe das Ende der Welt, es stehe der Weltuntergang bevor! Einerseits wird über Nostradamus, die Johannes-Offenbarung oder den Maya-Kalender gespottet, andererseits gibt es viele Personen die fest daran glauben. Als neutraler Beobachter fragt man sich angesichts der täglich wachsenden Krisen auf der ganzen Welt, ob nicht vielleicht doch etwas dran sein könnte an der Apokalypse? Warum dann all das Gerede vom Jüngsten Tag? Wer waren die Mayas?
    
Die Maya-Zivilisation erlebte ihre Blütezeit zwischen 300 und 900 nach Christus. Das Volk lebte in der Gegend vom südlichen Mexiko auf der Halbinsel Yucatan und im Bundesstaat Chiapas, sowie im nördlichen Guatemala und in Belize. Die Mayas sind bekannt für ihre Errungenschaften in der Astronomie, Mathematik und Architektur.
  
Keine Panik, die Welt geht am 21.12.2012 nicht unter, zumindest nicht gemäss der Vorhersagung der Mayas in Mexiko. In der Zeitzählung der Mayas dauert ein bak'tun 400 Jahre. Das Ende eines grossen Zyklus wird möglicherweise lediglich Veränderung und Erneuerung mit sich bringen, was sich die westliche Welt jedes Jahr an Silvester und Neujahr auch erhofft und vornimmt. Es beginnt eine neue Phase des Kalenders, es steht aber nirgends etwas von einem Ende der Welt, sondern eher vom Beginn einer neuen Ära. Vielmehr als sich vor dem Ende der Menschheit gefürchtet, hätten die Maya wohl eher eine riesige Fiesta veranstaltet.
   
Der Westen versucht zum wiederholten Mal, in die Inschriften der Maya Weltuntergangsszenarien hineinzuinterpretieren. Bei einer kürzlich von einer mexikanischen Tageszeitung durchgeführten Umfrage im Stammland der Mayas auf der Yucatan Halbinsel, wusste die grosse Mehrheit nicht einmal etwas vom Ende des Zyklus im Maya-Kalender, vielmehr sorgen sie sich um tägliche Dinge wie Familie, Gesundheit und ihre Arbeit.
    

Donnerstag, 20. September 2012

Arbeiten und Leben in Mexiko-Stadt

Architektur im boomenden Stadtteil Polanco in Mexiko-Stadt.
(Bildquelle: skyscrapercity.com)


Architekt Thomas Stark im Interview
   
Thomas Stark ist erst 23-jährig, hat als Architekt aber bereits Fuss gefasst in Mexico City. In der bevölkerungsreichsten Stadt des Landes gibt es eine gewaltige Anzahl von Bauprojekten und als mittelgrosses Architekturbüro kann sich Thomas Arbeitgeber immer wieder interessante Projekte angeln. Zurzeit beschäftigt er sich mit einem Büro- und Geschäftskomplex im nordwestlich der Hauptstadt gelegenen Stadtteil Polanco, welchen er entworfen hat und nun dem Baubeginn im Herbst 2012 entgegen fiebert. Bescheiden sagt er: "Im Verhältnis zum ganzen Projekt ist mein Beitrag klein." Und es werde ihm von dern Verantwortlichen auch laufend über die Schulter geschaut. Dennoch meint er: "Ich bin erstaunt darüber, wie viel Vertrauen und Freiheit ich geniesse nach nur etwa 9 Monaten in Mexiko."
  
Und wie steht es mit der Sicherheit zum Leben in Mexiko? Er spüre zwar unter den Mitarbeitern eine gewisse Unzufriedenheit mit der derzeitigen, schwierigen Situation, welche das Land erschüttert. Jedoch müsse man in der Hauptstadt sowieso auf der Hut sein, wie wahrscheinlich in jeder anderen grossen Stadt dieser Welt auch.
  
Für den Moment scheint er die richtige Arbeitsstelle in Mexiko gefunden zu gaben. Es sei eine tolle Erfahrung, gekoppelt mit einer grossen Herausforderung hier mitzuarbeiten. "Ich investiere konsequent täglich eine Stunde in meine Spanisch-Kenntnisse, drei mal pro Woche in einer Sprachschule im Einzelunterricht mit einer mexikanischen Lehrerin." Die Sprache sei das A und O um auch längerfristig erfolgreich zu sein.
  
Und doch kommt das Leben nach Feierabend und an den Wochenenden nicht zu kurz. Er unternehme mit einem weiteren deutschen Expat regelmässig Ausflüge in die Umgebung von Mexiko-Stadt. Sein Traum jedoch ist eine Reise durch die wüstenartige Baja California im Norden des Landes.
  

Montag, 25. April 2011

Via RecreActiva in Guadalajara


Die Via RecreActiva sagt der Bewegungsarmut
der Bewohner von Guadalajara den Kampf an

Volksfest der Bewegung

Was in Guadalajara als sportliches Experiment während limitierter Zeit gedenkt war, wurde zwischenzeitlich zu einem riesigen Erfolg: die Via Recreativa oder RecreActiva. Mittlerweile erstreckt sich die Route über 25 km, auf welcher man mit dem Fahrrad, Rollbrett, Rollschuh, zu Fuss aber Hauptsache nicht mit dem motorisierten Verkehr fortbewegen kann.

Die Via RecreActiva in Guadalajara zieht ca. 100'000 Einwohner jedes Wochenende auf die Strassen. Lokale Unternehmen stellen gratis Räder bereit, damit auch wirklich alle Interessenten teilnehmen können.

Die Mexikaner gehören zu einer der Nationen mit den meisten Uebergewichtigen der Welt, einerseits wegen dem fettreichen mexikanischen Essen, anderseits eben wegen einem akuten Mangel an Bewegung und Sport. Zwar ist dieser autofreie Sonntag nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, jedoch geht die Stadt Guadalajara sicher mit gutem Beispiel voran und versucht etwas zu bewegen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Um sich noch stärker als sportliche Stadt zu beweisen, wird Guadalajara auch Austragungsstätte der Panamerikanischen Spiele 2011 sein.



Mittwoch, 1. Dezember 2010

Mexikanisches Essen




Tacos - bestes mexikanisches Essen

Mexikanische Küche und Essen in Mexiko


So vielfältig die mexikanische Küche auch sein kann, man sollte sich nicht durch Namen beirren lassen. Meist hat ein und dasselbe Gericht in etlichen Regionen einen anderen Namen: Huarache, Huarachon, Suegra, Gringa, Enchilada, ist und bleibt ein Maisfladen mit Fleisch gefüllt. Eine Quesadilla, Maisfladen mit Queso (Käse), muss im Mittelland ausdrücklich mit Queso bestellt werden, sonst erhält man einen Käsefladen ohne Käse aber mit Fleisch vorgesetzt und dann wäre es ja wieder ein Huarache, Huarachon, Suegra, Gringa oder Enchilada?


Spannender wird es da schon bei knackigen Heuschrecken als Vorspeise, einem in Tequila gekochten Steak auf Kaktusblättern serviert, Hühnchen mit der Mole Schokolade Sauce garniert und vielleicht ein aus Rosen zubereitetes Eis als Nachtisch? Grundsätzlich ist alles “rico”, lecker und köstlich, die hinterletzte Imbissbude preist nur ricos lonches, ricas tortas, ricas hamburguesas, ricas tostadas, ricos mariscos an, die aztekische Version von erfolgreichem Marketing.

Doch die Tacos bleiben König! Kleine Doppel-Tortillas mit jeglichen vorstellbaren, in kleinste Stücke gehackten Fleischarten, von Schafhirn über Kuhzungen und Ochsenherz bis Entenfüssen, und man munkelt, die billigeren Stände mischten auch mal gerne Fleisch von an Verkehrsunfällen erlegenen Hunden und Katzen bei. Darüber kommen immer möglichst scharfe Chili-Saucen, von den geschickten Taceros mit einem Löffel hoch in die Luft geschleudert und dann schnell den Teller mit den Tacos drunter halten und fertig. Zum Frühstück werden oft dampferwärmte Tacos angeboten, als Mittagessen werden die Standorte von Grill-Taco-Ständen eingenommen und gegen Abend werden gewisse Gebiete regelrecht von den Tacoverkäufern überschwemmt. Da stossen und ziehen ganze Familien ihre Karren durch die Strassen, tagsüber verlassene Buden kommen zum Leben und die erfolgreicheren Geschäftsleute fahren mit den übergrossen amerikanischen Sport-Vehikeln mit Tacoanhängern vor. Klar gibt es die vorzüglichsten Tacos auf der Strasse, doch man muss wissen wo! Sonst hat der letzte grosse Azteken Herrscher Montezuma keine Gnade mit den Ausländern, wegen der damaligen spanischen Eroberung müssen Touristen heutzutage noch mit Montezumas Rache über sich ergehen lassen, einem sehr toilettenintensiven Durchfall!

Natürlich geniesst man auch die internationale Cuisine: Als Beduinen verkleidete Nicht-Beduinen bereiten sogenannte arabische Tacos zu, warum die Enchilada Suiza oder Schweizer Enchilada so heisst, konnte mir noch niemand erklären, Spaghetti werden oft abschätzend als kalte Vorspeise missbraucht, die Sushi-Stände konkurrieren immer stärker mit den Tacos. Hier in Guadalajara ist ein mongolisches Restaurant unter den teuersten, beim tirolischen Restaurant wehen aus irgendwelchen Gründen Fahnen der Schweizer Kantone und beim Schweizer Restaurant werden Meeresfrüchte (frisch aus dem Alpen-Binnenland?) und französische Crepes als angeblich typisch angepriesen. Die Hamburger sind oft tellergross und die Sandwiches werden in roter Sauce schwimmend angeboten. So lecker kann mexikanisches Essen sein. Buen provecho!